Erste ökumenische Osterkerze im Stadtbezirk Mengede

Zum Foto (vlnr): Pfarrer Hubert Werning (kath.), Pfarrerin Antje Lewitz-Danguillier (ev.), Gemeindereferent Markus Kohlenberg (kath.) stellten die ökumenische Osterkerze vor.

Im katholischen Pastoralverbund Dortmund-Nord-West und in der evangelischen Noah-Kirchengemeinde wird es in diesem Jahr erstmalig eine ökumenische Osterkerze geben. Diese soll die Verbundenheit zwischen den christlichen Kirchen verdeutlichen, indem in den Kirchen beider Konfessionen eine Osterkerze mit demselben Motiv entzündet wird.

Schon in der frühen Kirche leuchteten Kerzen zum Osterfest. Das Feuer- und Lichtsymbol dient Christinnen und Christen seitdem als Ausdruck für die Freude über die Auferstehung  Jesu Christi. Während der Gottesdienste begleitet eine Kerze die Gemeinde in besonderer Weise das ganze Jahr: Die Osterkerze. Sie ist größer als die anderen Kerzen und farblich besonders gestaltet und geschmückt. Sie wird in der Osternacht bzw. am Ostermorgen erstmalig angezündet. In den Kirchen des Stadtbezirks Mengede wird die neue Osterkerze in diesem Jahr das gleiche Motiv haben: Sie zeigt die Jahreszahl 2017, die griechischen Buchstaben Alpha und Omega als Symbol für Anfang und Ende und Christus als den Ersten und Letzten. In der Mitte befindet sich ein goldfarbenes Kreuz, hinter dem ein Regenbogen in bunten Farben hervorscheint. Der Regenbogen steht für die Verbundenheit Gottes mit den Menschen und seiner Schöpfung. Er ist das Versprechen des Bundes, dass Gott für alle Zeit bei den Menschen ist und bleiben wird.

Zu den Ostergottesdiensten laden die Kirchengemeinden sehr herzlich ein.